Aktionskonsens

Angesichts der sich abzeichnenden Umweltkatastrophe sehen wir Aktionen des zivilen Ungehorsams als legitimes Mittel an, um auf die Dringlichkeit eines Systemwandels aufmerksam zu machen und unser Ziel einer klimagerechten Zukunft selbst in die Hand zu nehmen!

Damit die Aktionstage für alle Teilnehmer*innen transparent und einschätzbar sind, haben wir einen Aktionskonsens erarbeitet:

Gewalt gegen und Gefährdung von Lebewesen wird als Aktionsform abgelehnt und von uns wird weder Eskalation ausgehen, noch werden wir uns auf Provokationen einlassen.

Wir respektieren die persönlichen Grenzen anderer Aktivist*innen.

Während und nach der Aktion verhalten wir uns solidarisch und unterstützen einander auch bei Repressionen und Rechtsproblemen.

Unsere Aktion soll ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit vermitteln und richtet sich nicht gegen die Arbeiter*innen im Hafen oder die Polizei. Wir kommen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und politischen Spektren. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für das Gelingen der Aktion.

Mit Aktionstrainings und weiteren Informationen im Vorfeld werden wir uns gemeinsam auf die Blockade vorbereiten. Auch Menschen, die ohne Bezugsgruppe anreisen, werden auf dem Klimacamp die Möglichkeit haben sich zusammenzufinden und gut vorbereitet in die Aktion zu gehen. Wenn möglich kommt spätestens am Donnerstagabend zum Klimacamp in Basel aber auch wenn ihr erst am Samstag dabei sein könnt, wird dies gehen.