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Aktionskonsens

Angesichts der sich abzeichnenden Umweltkatastrophe sehen wir Aktionen des zivilen Ungehorsams als legitimes Mittel an, um auf die Dringlichkeit eines Systemwandels aufmerksam zu machen und aktiv für unser Ziel einer klimagerechten Zukunft einzustehen!

Damit die Aktionstage für alle Teilnehmer*innen transparent und einschätzbar sind, haben wir einen Aktionskonsens erarbeitet:

  • Gewalt gegen und Gefährdung von Lebewesen wird als Aktionsform abgelehnt und von uns wird weder Eskalation ausgehen, noch werden wir uns auf Provokationen einlassen.
  • Wir respektieren die persönlichen Grenzen anderer Aktivist*innen.
  • Während und nach der Aktion verhalten wir uns solidarisch und unterstützen einander auch bei Repressionen und Rechtsproblemen.

Unsere Aktion soll ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit vermitteln und richtet sich nicht gegen die Mitarbeiter*innen oder die Polizei. Wir kommen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und politischen Spektren. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für das Gelingen der Aktion.

Mit unseren Aktionen möchten wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen und Klimagerechtigkeit zum Gesprächsthema machen. Deshalb werden wir unsere Aktionen mit Medienarbeit und Fotograf*innen begleiten. Aber natürlich muss sich kein Mensch kenntlich machen, wenn sie*er das nicht will. Kreative Verkleidung gehört genauso zur Aktion wie erkennbare Gesichter.

Mit Aktionstrainings und weiteren Informationen im Vorfeld werden wir uns gemeinsam auf die Blockade vorbereiten. Auch Menschen, die ohne Bezugsgruppe anreisen, werden auf dem Klimacamp die Möglichkeit haben sich zusammenzufinden und gut vorbereitet in die Aktion zu gehen. Wenn möglich kommt spätestens am Sonntag 7. Juli um 12:00 zum Aktionsplenum auf dem Klimacamp, aber auch wenn ihr erst am Montag dabei sein könnt, wird dies gehen.